Samstag, 14. November 2020

Baumkugeln mit Aquarelltechnik

Man nennt die Technik auch Seifenblasentechnik. Wir haben sie bei einem Bastelstammtisch, der noch im Oktober stattfand, für Weihnachtsbaumkugeln angewandt.

Dazu zeichnet man sich auf Aquarellpapier mit Bleistift einen Kreis auf, den man mit einem Wassertankpinsel komplett mit Wasser auspinselt. Danach wird mit dem Wassertankpinsel Stempelfarbe (aus dem Deckel des Stempelkissens) aufgenommen und in dem Kreis verteilt. Durch das bereits vorhandene Wasser läuft  die Mehrheit der Farbpartikel fast von allein an den Rand - läuft aber genialerweise nicht ÜBER den Rand der Kugel hinaus. Es sei denn, man hat eine zittrige Hand und kommt mit dem Pinsel über den Rand. Leider war das so ein Tag, an dem ich KEINE ruhige Hand hatte. Bei den folgenden Karten ist es noch deutlicher zu sehen, dass ich übergemalt habe. 


Das muss ich also noch üben. :-)

Nachdem die Karten trocken waren, hatten wir allerdings Mühe, die Wellen aus dem Aquarellpapier herauszubekommen. Ich habe meine Kartenaufleger mehrfach über ein Falzbein gezogen, dadurch wurden sie einigermaßen glatt. Trotzdem haben sich beim Aufkleben auf die Grundkarte hässliche Falten gebildet. :-(  Vermutlich muss man sich in Geduld üben und das Aquarellpapier ein paar Tage unter Büchern pressen.

Nach dem Trocknen haben wir die Kugeln mit Schneeflockenmotiven bestempelt.

Fast hätte ich es vergessen: man kann auch mehrere Farben in den Kugeln vermischen. Das habe ich bei den Karten Nr. 2 und 3 auch getan, habe aber vergessen, welche es waren. :-)


 


10 Kommentare:

  1. Die sehen mega, mega cool aus.
    Das muss ich unbedingt auch ausprobieren ;) Hab seit gestern schon eine Idee in etwas ählicher Richtung im Kopf ;)
    GLG sigrid

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    1. Vielen Dank für dein Lob! Dann bin ich mal gespannt, was du mit dieser Technik zauberst! Wir beim Stammtisch waren begeistert!
      Liebe Grüße
      Anke

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  2. Das ist eine interessante Technik und es hört sich so an, als ginge das ganz flott - genau das Richtige für mich.
    Wenn mein Aquarellpapier wellig geworden ist, drehe ich das fertige Papier (drüber und drunter ein etwas dickeres Papier, oder dünner Karton, damit sich die Linien der Platten nicht durchdrücken) durch die BigShot. Danach ist alles superglatt. Vielleicht muss man das auch zweimal hintereinander machen, aber es funktioniert.
    LG Flo

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    1. Oh, das ist ein guter Tipp! Auf das Naheliegende kommt man gar nicht. :-) Das werde ich nächstes Mal versuchen. Danke, Flo!
      Liebe Grüße
      Anke

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  3. Das nicht perfekte ist doch gerade das Perfekte!! Wenn ich es akurat haben will, kann ich mir 'ne Kugel auch ausdrucken!! ;-) Mir gefallen die Karten richtig super, sehr schöne Idee und Gestaltung. Und damit das Aquarellpapier wieder glatt wird, einfach mit dem Heißluftfön trocken föhnen, dann glättet es sich von ganz allein.
    LG Gundi

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    1. Das hast du nett gesagt! :-) Ich versuche immer perfekt zu sein, aber du hast recht - es ist ja schließlich von Hand gemacht!
      Das Föhnen des Aquarellpapiers funktioniert bei mir leider nicht. Es ist dann immer noch gewellt. Und obendrein knüppelhart. Aber trotzdem danke für den Tipp!
      Liebe Grüße
      Anke

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  4. Oh das muss ich mir merken, das gefällt mir total gut! Und grade das "unsaubere" hat doch was, das darf bei Aquarell durchaus sein. Mir gefallen deine Karten alle sehr gut. Liebe Grüße Christin

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    1. Ich merke immer wieder, dass ich meinen Perfektionismus auch mal beiseite schieben muss... :-) Ihr habt ja alle recht!
      Danke für dein Feedback!
      Liebe Grüße
      Anke

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  5. Hallo Anke, schließe mich den vorigen Kommentaren an. Bei Aquarell und Handgemachtem darf es auch mal etwas unperfekt sein. Außerdem habe ich deine Karten ja live begutachten dürfen und weiß, dass sie alle ganz zauberhaft und schön sind.

    Lieben Gruß
    Britta

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    1. Dann will ich das mal glauben. :-) Und wir hatten sehr viel Spaß damit!
      Liebe Grüße
      Anke

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