Der heutige Beitrag steht ganz im Zeichen von maritimen Dingen.
Zuerst zeige ich eine Männerkarte, die ich zu einem Geburtstag, der an der Ostsee verbracht wurde, gebastelt habe.
Auf die dunkelblaue Grundkarte kam ein mit Holzmuster geprägter Hintergrund. Den Aufleger habe ich mit maritimen Symbolen bestempelt.
Dazu kam ein passender - ebenfalls maritimer - Spruch:
* * *
Am Samstag vor Muttertag war ich 6 Stunden lang mit dem Schiff in Hamburg unterwegs. Eigentlich hatte ich die Fahrt meiner Mutter zu Weihnachten geschenkt. Traurigerweise konnte sie die Fahrt aufgrund ihrer Erkrankung nicht wahrnehmen, weil sie sich immer noch in der Reha befindet. Damit die Fahrt nicht verfällt, bin ich nun selber eingesprungen.
Los ging es in einem kleinen Hafenbecken in Hamburg-Bergedorf (im Süd-Osten von Hamburg) mit diesem Schiff:
Zuerst wartete auf uns an Bord ein schönes Frühstück, welches wir mit gebucht hatten.
So gut gestärkt ging es dann um 10 Uhr mit dem Schiff entlang des Schleusengrabens in die Dove-Elbe. Dort sah es sehr ländlich aus und man dachte nicht, dass man sich eigentlich in Hamburg befindet.
Auch die eine oder andere Schleuse sind wir durchfahren.
An Deck konnte man herrlich sitzen. Blauer Himmel - Sonnenschein!
Nach einigen Kilometern, u.a. durch die Stadtteile Nettelnburg, Allermöhe, Tatenberg, erreichten wir die Norderelbe.
Dort umrundeten wir in südlicher Richtung den Stadteil Wilhelmburg und schipperten um die Bunthäuser Spitze wieder gen Norden. Ab da ist es die Süderelbe.
Hier durchfuhren wir die Kattwykbrücke...
...und die berühmte Köhlbrandbrücke (solange sie nocht steht)...
...vorbei an gewaltig großen Containerschiffen (hier nahm leider die Bewölkung zu)...
...bis zum Hamburger Hafen. Da an diesem Wochenende der 837. Hafengeburtstag gefeiert wurde, konnten wir aufgrund der Sperrung nicht direkt an den Landungsbrücken vorbeifahren, sondern mussten einen kleinen Umweg in Kauf nehmen und kamen an der Elphi raus.
Das Gewusel am Ufer konnte man aber sehen - und den Michel sowieso.
Und auch ein wenig Spektakel anlässlich des Hafengeburtstages:
Zurück ging es an der Hafencity vorbei, unter den Elbbrücken durch...
...noch mit einer kleinen Stärkung...
...zurück zum Ausgangspunkt in Bergedorf.
Hier gab es zwar keinen bemalten Stromkasten, aber eine hübsch bemalte Wand:
Die Fahrt war toll. Fast wie ein ganzer Urlaubstag. Die Autofahrt nach HH und zurück war auch extrem entspannt - kein Stau - was will man mehr.
Von unserem Frühstück habe ich mir dieses Mini-Glas Marmelade als Andenken mitgenommen, da ich es nicht geschafft habe.
Dafür darf ich das Feld "Marmelade zum Frühstück" beim Jahresbingo streichen!

























































