Mittwoch, 20. Mai 2026

Höhenflug mit 65

Es ist mal wieder eine Explosionsbox entstanden. Dieses Mal eine im Hochformat.

Verschenkt wird eine Ballonfahrt zum 65. Geburtstag.


Dazu habe ich einen Korb aus Papierstreifen geflochten und aus vielen, vielen Schichten Farbkarton den Ballon geformt. 

Der Korb "schwebt" quasi in der Luft, weil ich darunter ein - nicht sichtbares - Podest aus Klarsichtfolie gebaut habe. Sogar ein bisschen schräg, als wenn der Ballon in der Luft ein wenig Schlagseite hat. 

 

Den Boden habe ich mit einem Luftbild beklebt und um den Ballon herum ein paar Wolken angeordnet.

Der Spruch wurde mir von der Auftraggeberin vorgegeben:


Auf der anderen Klappe sollten die sechs Schenkenden benannt werden.

 


 Der Deckel sieht so aus:


Beim Jahresbingo streiche ich endlich das Feld, welches ich schon längst und fast bei jedem meiner Beiträge hätte streichen können. Denn meine Werke sind ja so gut wie alle aus PAPIER! 


Damit vollende ich bereits die 5. Bingoreihe (3. Reihe senkrecht)! 💪

Nun sind nur noch 6 Felder übrig! Für die Teiggeschichten schwebt mir eine Geburtstagskarte mit einer Torte vor. Herbst und Advent sind noch lange hin. Chaos gibt es bei mir eigentlich nicht - eher Ordnung. Nach wie vor stellt das Feld in der letzten Reihe (Zum Schutz von ... habe ich ...) meine größte Kopfnuss dar. Von Beginn an hatte ich bis heute noch keine Vorstellung, was ich damit mache. Da muss ich wohl mehr als einmal um die Ecke denken... 😄

Montag, 18. Mai 2026

Maritimes

Der heutige Beitrag steht ganz im Zeichen von maritimen Dingen. 

Zuerst zeige ich eine Männerkarte, die ich zu einem Geburtstag, der an der Ostsee verbracht wurde, gebastelt habe. 


Auf die dunkelblaue Grundkarte kam ein mit Holzmuster geprägter Hintergrund. Den Aufleger habe ich mit maritimen Symbolen bestempelt.


 Dazu kam ein passender - ebenfalls maritimer - Spruch:


 * * * 

Am Samstag vor Muttertag war ich 6 Stunden lang mit dem Schiff in Hamburg unterwegs. Eigentlich hatte ich die Fahrt meiner Mutter zu Weihnachten geschenkt. Traurigerweise konnte sie die Fahrt aufgrund ihrer Erkrankung nicht wahrnehmen, weil sie sich immer noch in der Reha befindet. Damit die Fahrt nicht verfällt, bin ich nun selber eingesprungen. 

Los ging es in einem kleinen Hafenbecken in Hamburg-Bergedorf (im Süd-Osten von Hamburg) mit diesem Schiff:


 

Zuerst wartete auf uns an Bord ein schönes Frühstück, welches wir mit gebucht hatten.


So gut gestärkt ging es dann um 10 Uhr mit dem Schiff entlang des Schleusengrabens in die Dove-Elbe. Dort sah es sehr ländlich aus und man dachte nicht, dass man sich eigentlich in Hamburg befindet.


 


Auch die eine oder andere Schleuse sind wir durchfahren.


 An Deck konnte man herrlich sitzen. Blauer Himmel - Sonnenschein!


Nach einigen Kilometern, u.a. durch die Stadtteile Nettelnburg, Allermöhe, Tatenberg, erreichten wir die Norderelbe.

Dort umrundeten wir in südlicher Richtung den Stadteil Wilhelmburg und schipperten um die Bunthäuser Spitze wieder gen Norden. Ab da ist es die Süderelbe.

Hier durchfuhren wir die Kattwykbrücke...


 ...und die berühmte Köhlbrandbrücke (solange sie nocht steht)...


 ...vorbei an gewaltig großen Containerschiffen (hier nahm leider die Bewölkung zu)...


...bis zum Hamburger Hafen. Da an diesem Wochenende der 837. Hafengeburtstag gefeiert wurde, konnten wir aufgrund der Sperrung nicht direkt an den Landungsbrücken vorbeifahren, sondern mussten einen kleinen Umweg in Kauf nehmen und kamen an der Elphi raus.


Das Gewusel am Ufer konnte man aber sehen - und den Michel sowieso.

Und auch ein wenig Spektakel anlässlich des Hafengeburtstages:

Zurück ging es an der Hafencity vorbei, unter den Elbbrücken durch...


 ...noch mit einer kleinen Stärkung...


 ...zurück zum Ausgangspunkt in Bergedorf.

Hier gab es zwar keinen bemalten Stromkasten, aber eine hübsch bemalte Wand:


 Die Fahrt war toll. Fast wie ein ganzer Urlaubstag. Die Autofahrt nach HH und zurück war auch extrem entspannt - kein Stau - was will man mehr.

Von unserem Frühstück habe ich mir dieses Mini-Glas Marmelade als Andenken mitgenommen, da ich es nicht geschafft habe. 

 


Dafür darf ich das Feld "Marmelade zum Frühstück" beim Jahresbingo streichen!

 


Sonntag, 10. Mai 2026

Möbel-Upcycling

Wie versprochen zeige ich noch mein (fast) fertiges Gästezimmer. Die alte Büroausstattung, u.a. der Schreibtisch mit Drucker, musste aber drin stehen bleiben. 

Die in dem ehemaligen Büro untergebrachten Möbel waren aus drei unterschiedlichen Holzarten. Schreibtisch in Buche, Regale aus meinem alten Wohnzimmer in Erle und ein alter Schlafzimmerschrank in Sen-Esche. Ich habe mir kurzerhand Möbelfarbe gekauft, die man - ohne die Stücke schleifen zu müssen - direkt auftragen kann. Ich habe ein "Lichtgrau" gewählt, denn für die Wände hatte ich Anthrazit und eine graue Fototapete (Wald im Nebel) ausgesucht: 


 

Das Korklaminat auf dem Fußboden habe ich drin gelassen. Die Türen sind auch hellbraun. So entsteht ein kleiner Kontrast und es war mir echt zu viel Arbeit, den Fußboden auch noch rauszureißen, weil er eigentlich in Ordnung ist.

Hier nochmal das "vorher-Foto" der Schreibtisch-Ecke:


 So sah dann der gestrichene Schreibtisch in Hellgrau aus:

Hier sieht man ein altes Regal aus einer alten Wohnzimmerschrankwand. Das hatte ich in groß und in klein.


 Alles in allem sieht die Schreibtischecke jetzt so aus:


 


Hinter der Tür steht ein alter Schlafzimmerschrank (ehemals Sen-Esche), der auch einen neuen Anstrich bekam. 

Vorher (links noch mit feuchter Farbe):


 Nachher: 


Die Gäste dürfen sich später der Hälfte des Kleiderschranks bedienen. Ansonsten brauche ich den Platz für meine Akten, Fotoalben und anderen Papierkram.


Nun fehlt nur noch ein Schlafsofa, welches zu einem Doppelbett ausgezogen werden kann. Aber das muss ich noch kaufen. 

Derweil streiche ich das Feld "Upcycling" beim Jahresbingo.

Dadurch entsteht meine 4. Bingoreihe (vorletzte Reihe senkrecht)! 



Dienstag, 5. Mai 2026

Schwimmbad-Feeling und Renovierung

Ich hatte mal wieder Lust, ein Stempelset einzusetzen, welches noch unbenutzt im Schrank lag. Es traf die beiden Robben mit den Cocktails. Ziemlich abstrakt, aber total niedlich!

 

Coloriert habe ich sie mit Alkoholmarkern. Den Hintergrund habe ich mit den Distress Oxides mit einer Schablone gewischt. 


Das Muster in dieser Farbe erinnert mich an ein Schwimmbad. Die Robben lassen es sich schmecken. 😊🍸

 

Anderes Thema: das Büro meines Ex-Mannes im Keller (bzw. Souterrain) wollte ich zum Gästezimmer umgestalten. 

 

Blöderweise liefen an der Decke unschöne Heizungsrohre entlang. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, diese zu verkleiden. An zwei Wänden an der Decke liefen sie zusammen und in dieser Ecke von der Decke bis zum Fußboden - insgesamt fast 9 Meter - auweia!


 
Bis jetzt hatte ich so etwas noch nie gemacht. Aber dank youtube kann man sich dieses Wissen aneignen. Also Rigipsplatten und Vierkanthölzer besorgt, sowie das erforderliche Befestigungsmaterial.


So baut man dann einen Kasten drum herum. Aber Theorie und Praxis...das ist schon ein Unterschied. Ich hasse es, mit der Bohrmaschine bohren zu müssen. Rutscht man ein paar Millimeter ab, passen die vorher angezeichneten Stellen nicht mehr, grrr. Da ist viel Schweiß gelaufen. Mein Sohn hat geholfen, denn das "über-Kopf-arbeiten" ist sowieso kein Geschenk! 

Die Heizungsrohre hörten zwar in der Mitte über dem Fenster auf, aber ich habe den Kasten bis nach links durchgezogen, weil das doof ausgesehen hätte, wenn der Kasten mitten auf der Wand geendet hätte.
 


Kniffelig war auch die Stelle, wo die drei Rohre in der Ecke zusammenlaufen...

Nach und nach (oder wie sagt man: mühsam nährt sich das Eichhörnchen) kamen wir der Sache näher...

Tadaaa!

Nachdem alles angebracht und verspachtelt war, habe ich mich aber doch entschieden, die Kästen nicht nur zu streichen, sondern zu tapezieren. Das fertige Zimmer zeige ich in einem anderen Beitrag. Hier schon mal ein Blick auf die fertige Verkleidung:

Ich bin sehr stolz auf meine Leistung. Die ollen Rohre sieht man nun nicht mehr. Heute streiche ich (ohne Pinsel oder Rolle!) das Bingofeld "Renovieren oder Reparieren" beim Jahresbingo. Dadurch entsteht meine dritte Bingoreihe (2. Reihe waagerecht).