Für ihre erwachsene Tochter wollte meine Arbeitskollegin einen Zoobesuch zum Geburtstag verschenken und bat mich um eine entsprechende Explosionsbox.
Natürlich mussten zahlreiche Tiere in die Box, aber auch der Zooeingang, das Kassenhäuschen, Pflanzen und eine Bank zum Ausruhen - so meine Idee. Und sogar ein Mülleimer hat noch Platz gefunden.
Aber fangen wir mit dem Eingang an:
Es ist ein richtiges Portal geworden: zwei Säulen mit Mauermuster und natürlich ein Zoo-Schild oben drüber.
Zunächst muss am Kassenhäuschen die Eintrittskarte gelöst werden. Die Besucher begrüßt eine kleine Schildkröte.
Im großen Gehege befinden sich die meisten Tiere. Zu Begrünung haben ich einen großen Akazienbaum hineingestellt. Diesen habe ich komplett per Hand ausgeschnitten - ohne Vorlage.
Vor der Mauer steht die Ruhebank mit dem erwähnten Mülleimer.
Im linken Teil gibt es noch ein Nashorn und ein Krokodil-Gehege.
Hier schützt eine Brüstung mit Klarsichtglas die Besucher vor dem gefährlichen Tier.
Zusammengeklappt kann man sehen, wie viel Gedanken man sich beim Anordnen der Gegenstände und Figuren machen muss, damit diese nicht gegeneinanderstoßen und allesamt in der Box Platz finden. Mit dem Eingangsportal und dem Kassenhäuschen war das kein leichtes Unterfangen!
Aber es passt! 😀
Den Deckel der Box habe ich im Zebra-Look gestaltet - mit einem entsprechenden Designerpapier.
Zum ersten Mal habe ich die Box nicht schlicht gelassen. Rings herum gab es noch ein bisschen Deko mit Grünpflanzen.
Man glaubt es kaum, aber "Schuld" ist die Floating-Frame-Technik, dass bei mir im August (!) die erste Weihnachtskarte entstanden ist! So früh war ich noch nie, wobei man mit den Jahren ganz schön abgehärtet wird, da manche Bastler das ganze Jahr über Weihnachtskarten fertigen, bzw. viele bei Erscheinen des Herbst-/Winterkatalogs von SU sofort mit den weihnachtlichen Basteleien beginnen.
Auf der Suche nach geeigneten Motiven für die o.g. Technik, die wir ja beim Bastelstammtisch ausprobieren wollten, bin ich auf die Schneeflocken gestoßen. Praktischerweise kann man mit nur einem Stempel gleich zwei Flocken stempeln und mit passender Handstanze beide gleichzeitig ausstanzen.
Also gab es im August diese Schneeflockenkarte von mir:
Es ist eine meiner Lieblings-Farbkombis: Petrol und Aquamarin!
Das aus den Schneeflocken ausgestanzte Sechseck habe ich übrigens nicht für eine weitere Karte verwendet, wie ich es bei den anderen Karten dieser Technik gemacht habe. Irgendwie waren die Flocken auf dem kleinen Sechseck zu groß und es sah für sich allein nicht gut aus.
Bevor der Herbst Einzug hält, möchte ich noch eine Schmetterlingskarte zeigen, die ich aber schon vor ein paar Wochen gebastelt habe.
Oft vergessen wir ja, dass wir zahlreiche Prägefolder im Schrank haben... Für diese Karte habe ich mal wieder einen herausgeholt.
Das Papier wurde dieses Mal nicht von mir gewischt, sondern es handelt sich um ein fertiges Designerpapier vom Block.
Die geprägte Fläche habe ich mit einem etwas breiteren Band umwickelt.
Der Schmetterling sitzt auf einem eigenen Aufleger mit gestitchtem Rand.
Damit die Karte nicht komplett in einer Farbe gehalten ist, gab es die Klebepünktchen in einem pastelligen Rosa.
Diese Karte war zum 50. Geburtstag für eine Arbeitskollegin.
Die Karte kann aufgestellt werden und die treppenartige Gestaltung eignet sich gut, um diverse Motive anzubringen.
Hier habe ich mich lediglich auf zwei Sektgläser beschränkt, denn sonst wäre die Karte m.E. zu voll geworden.
Mal nicht zum 50. Geburtstag, sondern auf die kommenden 50 Jahre zu gratulieren ist doch auch mal etwas anderes, oder? :-)
Zu der Farbe Rosenrot, die ich als Grundkarte und DP gewählt habe, kombinierte ich die neue Farbe Rauchblau in Form von zwei Blüten. Das Etikett mit der 50 habe ich am Rand ganz leicht bläulich eingefärbt, damit es nicht so trist weiß aussieht.
Nach den vergangenen Explosionsboxen wird die Nachfrage im Freundes- und Bekanntenkreis nach diesen Schachteln immer größer. :-) Ich durfte nun eine zum Thema Yoga basteln. Verschenkt wurde ein Gutschein für 10 Yoga-Stunden.
Nun kenne ich mich mit Yoga überhaupt nicht aus, aber so nach und nach fielen mir Dinge ein, die dazu passen. So ist ein kleines Yoga-Studio entstanden...
In der Mitte liegt die Yoga-Matte mit Nackenrolle und Decke, davor eine Fußmatte aus "Bast".
An der Wand dahinter befindet sich eine Tafel mit Übungsanleitungen / Yogafiguren und davor ein dekorativer Blumenkasten.
An der anderen Wand klebt eine Fototapete mit einem Yoga-Buddha (sagt man so?).
Rechts daneben habe ich eine Laterne für stimmungsvolles Licht aufgehängt.
Die beiden vorderen Klappen habe ich wieder mit Kieselsteinen beschwert. Das hat sich bei der letzten Box echt bewährt, denn die Wände fallen durch das Gewicht wie von selbst auseinander, wenn man den Deckel abhebt.
Apropos Deckel: dieser wurde von mir mit einer 50 dekoriert, passend zum runden Geburtstag.
Ansonsten ist die Box wieder schlicht geblieben.
Zu guter Letzt befindet sich auf den Klappen noch ein Designerpapier mit Steinen und jeweils ein Ying-und-Yang-Zeichen. In die Laschen kann noch ein Kartengruß gesteckt werden.
Für meine zweite Karte mit der Floating-Frame-Technik habe ich Stempel mit gepunkteten Kreisen ausgesucht. Schwer zu umschreiben...seht selbst.
Die Farben sind hier Schiefergrau, Türkis und Flamingorot.
Dieses Mal wurde der Ausschnitt mit einem Kreis-Framelit ausgestanzt. Wieder entstanden zwei Karten - einmal mit dem Positiv, einmal mit dem Negativ.
Verlinkt mit der Challenge "#80 Sentiment"
Bei unserem letzten Bastelstammtisch haben wir die Floating-Frame-Technik ausprobiert. Dabei wird eine Anzahl von Motiven locker angeordnet und mit einer Übertragungsfolie fixiert. Dann wird ein Fenster ausgestanzt und die Motive werden "schwebend" mit Dimensionals aufklebt, bzw. mittels der Übertragungsfolie in einem Arbeitsgang auf die Karte gebracht.
Man sah schon vorher einige Beispiele und Anleitungen im Internet - meist mit Blumen oder Schmetterlingen. So bin ich auf die Suche nach weiteren, möglichen Motiven gegangen und habe mich für Luftballons entschieden.
Damit ist dann diese Karte enstanden:
Einerseits dürfen die Motive nicht zu groß, nicht zu klein, aber auch nicht zu filigran sein, da man sie später mit Dimensionals aufkleben muss. Und ich kann euch sagen: in jedem Fall gehen jede Menge Abstandskleber dabei drauf!
Farblich habe ich mich an Mango, Sommerbeere und Bermudablau gehalten. Dadurch wirkt die Karte extrem farbenfroh.
Der große Spruch passte genau in das Oval.
Und hier noch die zweite Karte, bei der das ausgestanzte Oval verwertet wurde:
Hier bin ich ein klein wenig von der Technik abgewichen und habe einen übrig gebliebenen roten Ballon über den Rand des Ovals hinaus aufgeklebt.
Zur weiteren Deko gab es noch ein paar bunte Klebepunkte.
Bis auf das Abfummeln der Schutzfolie der vielen Dimensionals hat mir die Technik super gefallen! Beim Stammtisch sind noch drei weitere Karten entstanden, die ich demnächst vorstelle. Zu Hause habe ich noch zwei weitere gemacht. Denn es muss nicht unbedingt ein "schwebender Rahmen" sein. Auch als Bordüre habe ich die Technik ausprobiert. Lasst euch überraschen.
Für die Fertigung dieser Karte habe ich nur kurze Zeit gebraucht, aber mit dem Ergebnis bin ich vollauf zufrieden. Es "flutschte" einfach und ich glaube, sie sieht nicht aus wie eine "schnelle Karte".
Als an mich herangetragen wurde, dass es ein Essensgutschein für Sushi sein sollte, war meine erste Reaktion: so einen Stempel habe ich nicht! Aber so ganz wollte ich davon nicht abweichen und habe mir eine kostenlose Clipart-Datei aus dem Internet kopiert. Eigentlich mag ich nicht so gerne ausgedruckte Motive, aber unsere Stempel sehen ja auch meist wie gedruckt aus! :-)
Mit dem schwarz hinterlegten Etikett wirkt meine Karte ein wenig wie eine Speisekarte, finde ich.
Das Wort GUTSCHEIN habe ich in Calypso embosst.
Außerdem dekorierte ich die Karte noch mit einem wasabigrünen Winkel und GUTEN APPETIT-Schriftzügen.
In dem Blättermotiv oben rechts wiederholt sich die Farbe Calypso.