Mittwoch, 29. April 2026

Draußen

Heute gibt es keine Karten oder andere Papierbasteleien. Uns alle zieht es derzeit nach draußen, weil die Natur erwacht und alles so schön blüht. 

Als ich neulich im Liegestuhl saß, fiel mir ein dicker, schwarzer Käfer auf. So ein Exemplar hatte ich noch nie gesehen. Dank Google findet man ja schnell die Antwort: ein Ölkäfer, auch Maiwurm, Blasenkäfer oder Pflasterkäfer genannt. 



Ich schoß ein paar Fotos und vergaß ihn eigentlich auch wieder. Am nächsten Tag entdeckte ich einen Artikel in unserer Tageszeitung über genau diesen - angeblich seltenen - Käfer, den ein Leser aufgenommen hatte.  


Tatsächlich habe ich diese Art Käfer jetzt schon mehrfach bei mir auf dem Grundstück gesehen. Dabei sollen sie tatsächlich selten sein! Ölkäfer stehen sogar auf der Roten Liste. Wer sie bei sich sieht, hat einen naturnahen, artenreichen Garten heißt es! Die Ölkäferlarven (das Weibchen liegt 9000 Eier!!) klettern nach dem Schlüpfen auf Blüten und können nur überleben, wenn sie sich an den Körper von Wildbienen hängen, dort mit ins Nest gelangen und sich von deren Nahrung ernähren. Das gelingt nur wenigen. Der Ölkäfer ist übrigens giftig! Beim Verschlucken (z.B. bei kleinen Kindern) ist das Gift lebensgefährlich. 

Apropos Öl: beim Ölen meines elektrischen Gartentores, habe ich ein Suchbild geschossen. Da hat sich doch am Torantrieb eine Kröte verkrochen! Ich bekam gleich wieder eine Gänsehaut, da ich ja unter einer Krötenphobie leide...

Wer kann sie sehen? Die Auflösung folgt weiter unten...


Andere Gartenbewohner haben auch fleißig ihr Nest vollgemacht:


Ich finde es gewaltig, dass Ameisen das Vielfache ihres Körpergewichts schleppen können...

Die Nachbarkatze hatte es sich vor meinem Holz gemütlich gemacht:


Und hoffentlich konnte sich diese kleine Blaumeise vor ihr in Sicherheit bringen: 

Ich glaube, es ist eine ganz junge und sie war dabei, Flugübungen zu machen. Jedenfalls hüpfte sie die ganze Zeit auf dem Hof herum.


 Hier noch die Auflösung, wo sich die Kröte versteckte:

 

Bei klarem Wetter finde ich auch den Übergang vom Tag zum Sonnenuntergang faszinierend. Die Silhouette der Bäume vor dem blau-orangen Himmel ist ein Gedicht:


Und auch nachts gibt es noch Sagenhaftes zu entdecken. Neulich hatten wir doch diesen tollen Vollmond. So hell! Aus dem Badezimmerfenster schoss ich um 1 Uhr nachts zunächst dieses Bild (nein, es ist nicht die Sonne!): 

Dank ein paar zusätzlicher Einstellungen an meiner Handykamera kam dann aber noch dieses Foto zustande:


Cool, oder?

Die Fotos verlinke ich beim Jahresbingo und streiche das Feld "Gartenglück oder eben draußen". 


 

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