Donnerstag, 16. Oktober 2014

Weihnachtskarten ( Teil I )

Da sich kurzfristig ergeben hat, dass ich in diesem Jahr ein paar Karten auf einem Weihnachtsbasar verkaufen möchte, habe ich bereits mit der Produktion begonnen. Der Basar ist nämlich schon Anfang Dezember. Ich werde aber nicht jede einzelne Karte posten, sondern zeige immer mal wieder eine Auswahl. Hier sind die ersten Exemplare: 

Eine Sternenkarte in aquamarin und kandiszucker
Ebenfalls Sterne mit geprägtem Hintergrund in weiß, calypso und silber
Lagunenblaue Karte mit aquamarin und glutrot. Der blaue Hintergrund ist mit einem Glanz-/Glitzerspray besprüht.
Klassische Weihnachtsfarben: gartengrün, chili, gold und weiß. Was man auf dem Foto nicht sieht: die Glocken sind in gold gestempelt und befinden sich hinter einem Klarsichtfenster (wie Schüttelfenster, nur ohne Inhalt)

Dienstag, 14. Oktober 2014

Weitere Schnitzversuche

Ich wollte noch die Schnitzversuche zeigen, die ich VOR unserem kleinen Schnitzworkshop am vergangenen Donnerstag gemacht habe. Dabei sind zwei Äpfel, ein Drachen, zwei Eulen, ein Wal und ein Delfin entstanden. Am wenigsten zufrieden bin ich mit den Eulen (z.B. an den Augen). So dünne Linien konnte ich noch nicht schnitzen, weil mir noch das entsprechende Werkzeug fehlt. Auch die Linien beim Wal (Maul) und beim Delfin hätten eigentlich dünner werden sollen. Aber das wird noch...
Da ich einen gewissen Verschnitt an dem Linoleum hatte, habe ich aus den kleinen Stücken einfach mit meiner Lochzange gleichgroße Kreise bzw. Punkte ausgestanzt und diese auf einen Holzblock geklebt. Damit kann man ohne viel Aufwand einen netten Pünktchenhintergrund gestalten.


Und zum Schluss möchte ich noch zeigen, dass man auch mit Moosgummi einen Stempel herstellen kann. Allerdings geht das mit Schnitzen nicht (genau so wenig, wie man die Stempelgummireste der SU-Stempel schnitzen kann). Ich hatte vor längerer Zeit schon das Moosgummi durch die BigShot gekurbelt. Als Stanzform hatte ich eine "Bigz" mit einem Schmetterlingsmotiv genommen. Wie man sehen kann, ergibt auch das Moosgummi einen sehr gleichmäßigen, schönen Abdruck:
Da ich den Moosgummi-Schmetterling direkt auf den Holzblock geklebt habe, wird dieser sehr schnell mit Stempelfarbe eingesaut. Um das zu vermeiden, müsste man noch eine Schicht EZ-Mount bzw. Schaumstoff oder noch eine Lage Moosgummi drunterkleben.

Trauerkarte mit Holzmaserung

Gestern habe ich diese Trauerkarte gefertigt. Es ist wieder ein etwas größeres Format geworden, unten mit einer kleinen Klappe. Da der Verstorbene sehr viel mit Holz gearbeitet hat, habe ich den passenden Hintergrundstempel als "Banner" rechts eingesetzt. Die Blüte besteht aus drei Lagen: Stiefmütterchenblüte in schiefergrau, transparent und die kleine Blüte in schwarz. Die Mitte habe ich mit einer antiken Dekorklammer verziert. Der Schriftzug ist in "zinn" auf das transparente Fähnchen embosst. Unter dem Baum habe ich ein paar silberne Strahlen gestempelt.
Hier noch die Innenansicht mit einer Lasche für einen kleinen Geldbetrag. Die Klappe unten habe ich mit Schörkeln in silber bestempelt.

 

Montag, 13. Oktober 2014

Weihnachtsstern

Bei dieser Weihnachtskarte habe ich den Rand mit weißen Flocken bestempelt. Das Hauptelement - die Blüte des Weihnachtssterns - habe ich im Hintergrund als "Wasserzeichen" gestempelt und vorn plastisch aufgeklebt. Außerdem sind ein paar Akzente in gold gesetzt: im Hintergrund ein paar "Dreck-Sprenkler" und um das Etikett herum eine goldene Umrandung. Der Umschlag ist wieder mit einer Schleife und einer geprägten Wellenkante dekoriert.

Sonntag, 12. Oktober 2014

Edle Weihnachtskarte

Diese Weihnachtskarte in farngrün/anthrazit/schiefergrau  ist auch schon im letzten Jahr entstanden. Auf den grauen Hintergrund habe ich silberfarbene Schneeflocken aufgestempelt, die wunderschön schimmern. Dazwischen kleine graue Flocken. Die Weihnachtskugeln - aufgehängt an "echtem" Schleifenband - sind plastisch in 3-D aufgeklebt und wiederholen sich in gestempelter Form auf dem Briefumschlag.

Samstag, 11. Oktober 2014

Hexenkürbis

Ich hatte neulich ja schon mal vorgestellt, wie man Kürbisse noch schnitzen kann, siehe hier.
Nach dieser Methode habe ich akutell diesen Zierkürbis für meinen Hausstein gefertigt. Dieses Mal mit einem Hexenmotiv. Das Schnitzen hat etwa eine halbe Stunde gedauert. Ist also nicht so wild. Die Oberfläche glänzt noch etwas, da ich die Schnittflächen immer mit Haarlack einsprühe. So gammelt der Kürbis nicht so schnell.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Stempel-Schnitz-Nachmittag

Heute Nachmittag hatte ich Besuch von Britta von Brittas Kreativzimmer  und Ellen von LIBellenZAUBER . Wir haben zusammen Stempel geschnitzt. Ich habe ja schon ein wenig Erfahrung damit gesammelt und die beiden wollten es auch gern mal ausprobieren. 
Britta hat das "Undefined"-Stempelschnitz-Set von Stampin Up mitgebracht und mit diesen Materialien gearbeitet. Ellen und ich haben weiche Linolplatten benutzt. So konnten wir die Unterschiede und die Vor- und Nachteile beider Varianten vergleichen. 
Hier einige Bilder von unserer Session:

So hatte ich den Tisch für uns vorbereitet. Vorsichtshalber hatte ich auch Pflaster bereit gelegt, da wir mit scharfen Werkzeugen gearbeitet haben. Zum Glück wurden die aber nicht benötigt. :-)

Britta hat drei Stempel geschnitzt: eine Eule (passend zur SU-Stanze), eine Füllung für die Tannenbaumstanze und den kleinen Igel, den ich neulich schon mal geschnitzt hatte.
Das SU-Set Undefined zeichnet sich vor allem darin aus, dass es sich sehr gut handhaben lässt. Die Vorlage wird mittels weichem Bleistift und Butterbrotpapier abgepauscht und problemlos auf das Schnitzgummi übertragen. Die Werkzeuge liegen gut in der Hand und ermöglichen sowohl dünne Linien, als auch großflächiges Abtragen. Im Set ist alles enthalten, was man bis zur Fertigstellung benötigt. 
Der Nachteil ist eindeutig der hohe Preis (24,95€) - auch für das Material zum Nachkaufen (11,95€). Der Gummiblock ist nicht besonders groß (7,6x10,2cm) und die beigefügten Holzblöcke haben bei Brittas Motiven nur für ein Stempelmotiv gereicht. Die anderen waren leider zu klein. Hier noch die drei abgestempelten Motive von Britta (inkl. Probeabdrücke während des Schnitzens):
Ellen und ich haben mit scharfen Schnitzmessern (ähnlich Skalpellen oder Bastelmessern - Set für 8,99 € aus dem Baumarkt) gearbeitet. Das Schnitzmaterial habe ich im Internet besorgt. Es sind 5 Platten weiches Linoleum (je 15x10cm) - das ist fast die 10fache Fläche gegen das von SU! - für nur knappe 10 Euro! Mit einer Platte kann man schon zahlreiche Stempel schnitzen. Leider ist es hier komplizierter, das Motiv auf die Platte zu übertragen. Die Methode mit dem Bleistift funktioniert nicht so gut und ist aufgrund der dunkelgrauen Farbe der Platte nicht so gut zu erkennen. Daher haben wir die Papiervorlage konturengenau ausgeschnitten und mit Kuli auf das Linoleum übertragen (sprich drumherum gemalt). Das Linoleum ist fester als das SU-Gummi, lässt sich aber noch einigermaßen gut bearbeiten (kein Vergleich mit herkömmlichen Linolschnitt). Für die ganz schmalen Linien haben wir uns von Britta das eine Schnitzwerkzeug ausgeliehen.
Ellen hat drei Libellen und eine Katze geschnitzt:


Ich selbst habe auch drei Motive geschnitzt: einen lustigen Dinosaurier, einen Elefanten und ein Eichhörnchen:


Übrigens sind alle Stempelergebnisse der beiden Materialien gleich gut. Später werden die Stempel noch mit Schaumstoff / EZ-Mount montiert. Dann werden die Stempelabdrücke sogar noch ein wenig besser.

Es war auf jeden Fall ein sehr netter Nachmittag! Wir hatten alle viel Spaß und waren mit den Ergebnissen vollauf und ausnahmslos zufrieden. Ab und zu konnte man mal ein Stöhnen oder einen "Oh-Gott"-Ausruf hören - man muss sich beim Schnitzen nämlich ganz schön konzentrieren. Liebe Britta, liebe Ellen, ich hoffe, ich konnte Euch ein wenig für das Stempel schnitzen begeistern und freue mich schon auf ein nächstes Mal!

P.S.: wenn Ihr oben die Links von Britta und Ellen anklickt, könnt Ihr deren Berichte über unseren Nachmittag nachlesen und teilweise sehen, was sie aus den Stempeln gemacht haben...




Mittwoch, 8. Oktober 2014

"Herbstlich angehängt"

Hier habe ich noch einmal zwei Anhängerkärtchen mit herbstlichen Motiven gefertigt. Wie schon erwähnt: man kann damit prima Reste von Farbkarton verwerten! Meine Kärtchen haben so etwa die Maße 6x7cm (wie es gerade mit den Resten passt).
Das erste Kärtchen ist senfgelb und mit einem farblich verlaufenden Eichenblatt geschmückt. Beim zweiten fallen die Pilze förmlich "aus dem Rahmen" und wünschen VIEL GLÜCK!