Nach dem Beitrag auf dem Blog von Katrin, verbunden mit der Frage, nach welchen Regeln eine Karte dem Stil "Clean and simple" (CAS) entspricht, wurde ich von ihr aufgefordert, auch mal eine zu fertigen. Da CAS-Karten ja nicht aufwändig sind (bzw. sein sollen), habe ich heute früh schnell mal eine gebastelt.
Premiere hatte bei mir das Stempelset "Scientifically Speaking" von CBS. Es enthält chemische und physikalische Symbole und passende Sprüche dazu.
Die weiße Karte mit weißem Aufleger hat ein rotes Fenster bekommen. Den Rand habe ich per Hand - aber mit Hilfe einer Schablone - geprickelt. Es waren 66 Löcher :-) !
Das physikalische Symbol ist gestempelt und gestanzt. Die drei umherschwirrenden Teilchen habe ich mit Dekopünktchen aufgewertet.
Leider sind die Sprüche aus dem Set alle auf englisch, da die CBS-Stempel ja aus Großbritannien kommen. Dennoch denke ich, dass die meisten das verstehen.
Diese Karte könnte ich mir gut als Genesungskarte vorstellen. Immer positiv denken!
Ganz unten habe ich noch einen Magneten platziert:
Gleichzeitig verlinke ich die Karte mit der Night-Shift-Stamping-Challenge zum Thema "Clean and simple".
Wann hat man schon mal die Gelegenheit, eine Karte zur Geburt von Zwillingen zu machen? Eine Arbeitskollegin bekam vor ein paar Tagen ein Jungs-Pärchen. Dazu habe ich eine Niedlich-Karte gefertigt, da ich denke, dass ich damit den Geschmack der Eltern treffe.
Mit dem "Sonderzug" sind die beiden Teddys angekommen!
In die große Dampfwolke habe ich das Wort 'Zwillinge' in Wasabigrün embosst.
Die beiden Bären habe ich mit den Mischstiften von SU mit den Farben Kandiszucker und Ockerbraun coloriert.
Das Passepartout und die Lokomotive sind Glutrot.
Da mir die Karte von einer anderen Arbeitskollegin sofort abgekauft wurde, durfte ich für den Eigenbedarf dann noch eine Zwillingskarte machen! Beitrag folgt!
Zum Schluss möchte ich noch Conni und Eunice als neue Leserinnen auf meinem Blog willkommen heißen! Schön, dass ihr künftig mitlesen möchtet!
Die typischen Reste, die "Frau" zu Hause hat, sind sicherlich Wollreste, oder? Ab und zu häkele ich ganz gerne mal etwas. Ich finde häkeln übrigens besser als stricken, weil es schneller geht :-)!
Aus Wollresten sind die beiden folgenden Figuren entstanden.
Mit Aquamarin und Petrol (gemäß SU-Wortschatz) habe ich diese kleine Krake gehäkelt.
Für den Kopf habe ich ein Streifenmuster gewählt, damit es etwas lebendiger wirkt. Daher habe ich auch die Tentakeln farbig abwechselnd gestaltet. Die Krake ist ca. 9cm hoch.
Falls es für beide nicht möglich ist, möchte ich die zweite Figur gerne als Beitrag bei der Kreativ-durcheinander-Challenge zum Thema Restekiste einreichen.
Bei der dafür gesichteten Wolle war mir sofort klar, dass es das Yoda-Grün ist! Der kleine Jedi-Meister aus den Star-Wars-Filmen ist zwar nicht hübsch, aber irgendwie liebenswert. Mit weiteren Resten aus Beige und Braun ist dann diese - etwa 15cm kleine - Figur entstanden.
Meister Yoda hat seinen typischen Mantel an, nur auf den Krückstock habe ich verzichtet. Der Kopf war ziemlich schwierig zu fertigen. Den aufgestickten Augen einen entsprechenden Ausdruck zu verleihen, ist ganz schön schwer. Eine kleine Knubbelnase und die Falten auf der Stirn habe ich ebenfalls aufgestickt.
Hier die Rückansicht:
Für die weißen Fusselhaare habe ich die Füllwatte, mit der die Figur ausgestopft ist, mit einer dünnen Häkelnadel wahllos durch die Maschen nach außen gezogen!
Eine Anleitung hatte ich für beide Figuren übrigens nicht. Sie sind nach meinen Vorstellungen entstanden. Ich probiere die Formen einfach aus und wenn mal etwas nichts geworden ist, wird es halt wieder aufgeribbelt.
Um meine To-do-Liste mal wieder ein wenig abzuarbeiten, habe ich diese Rahmenkarte gebastelt. Ich hatte sie bei unserem vorletzten Bastelstammtisch bereits angefangen, aber erst jetzt fertiggestellt.
Ich hoffe, die Fotos sind soweit gelungen, dass man erkennen kann, dass es sich um die Farbe Brombeermousse handelt. Meistens wirkt diese Farbe auf Fotos recht schwarz.
Die Vorderseite wird bei dieser Karte so eingeschnitten, gefalzt und geklebt, dass ein Rahmen entsteht, der es erlaubt, auch kleine dreidimensionale Objekte als Motiv einzubringen. Ich habe mal von schräg in den Rahmen hineinfotografiert, damit man die Tiefe besser sieht:
Ich habe mich für einen Kirschblütenzweig als Hauptmotiv entschieden, der sowohl gestempelt, als auch ausgestanzt wird. Ein paar Mini-Schmetterlinge im Hintergrund und rosa Dekopünktchen runden die Szene ab.
Auf den Rahmen habe ich einen Geburtstagsgruß und ein paar Streublüten aufgebracht. Ursprünglich sollte diese Karte für meine Mutter zum Geburtstag sein. Da ich aber ihre Geschenktüte anders gestaltet hatte, passte sie dann nicht mehr und wird für einen anderen Geburtstag verwendet - es kommen ja noch viele übers Jahr verteilt.
Das Team der Kreativ-durcheinander-Challenge hat dazu aufgerufen, ein Werk aus Resten zu fertigen. Da mache ich doch gerne wieder mit!
Vorab habe ich meine Restekiste befragt...Dort lagern Abschnitte von Designerpapier und auch fertige Stanzteile, die bisher nicht verwendet wurden. Das Chaos sieht so aus:
Herausgefischt habe ich Designerpapiere in Türkis (gestreift) und Rosa (gepunktet). Daraus ist dann eine Art Patchworkkarte entstanden, die Frühlingsimpressionen zeigt (denn nun ist er ja endlich da, der Frühling!):
Die einzelnen Felder habe ich in mühevoller Kleinarbeit mit winzigen Frühlingsszenen bestückt. Dazu habe ich natürlich auch Abschnitte und Restpapiere verwendet.
Die Quadrate sind 4x4 cm groß, äh klein! Deshalb hier die Großaufnahmen:
Das rosa-gepunktete Designerpapier ist nicht von SU. Gepasst hat aber die nicht mehr erhältliche Farbe Lachsrot, womit ich zum Beispiel eins der Häuserdächer gestempelt habe.
Zugegeben: die Häuser sind jetzt nicht rein "Frühling", aber ich stell' mir vor, es sind Häuser im Frühling, haha!
Ja, und auch den Regenschirm müssen wir im Frühling manchmal rausholen...
In diesem Sinne sende ich allen meinen Lesern:
Bei dieser Konfirmationskarte für die Tochter einer Freundin vereinen sich ein großer Blütenkranz mit einem gestanzten und geprägten Kreuz.
Die Grundkarte ist aus Farbkarton in Blauregen gearbeitet.
In die Mitte des Kreuzes habe ich eine klitzekleine Raute in Silber eingelegt.
Der Schriftzug ist aus einem Stempelset von Rayher. Die Ecken habe ich mit der Triostanze von Stampin up "blumig" gestanzt.
Zusätzlich zu meinem kleinen Geldgeschenk habe ich für die junge Dame noch eine Kerze individuell bestempelt. Die Form der Kerze erinnert an einen Kirchturm, daher fand ich sie zu einer Konfirmation besonders passend.
Leider bin ich mit dem Ergebnis nicht so zufrieden, weil sich das bestempelte Seidenpapier nicht so gut auf die große Fläche der Kerze aufbringen ließ. Bisher habe ich entweder nur Teelichter oder runde Kerzen bestempelt. Bei einer runden Stumpenkerze lässt sich das Backpapier, das man als oberste Lage zu Hilfe nimmt, besser um die Kerze herumlegen und stramm ziehen. Durch die eckige Form ging das hier nicht gut.
Die graue Taube hätte auch ausdrucksstärker sein können, und wirkt auf dem Foto durch den Blitz noch heller, als in Wirklichkeit.
Auf der Rückseite habe ich das Datum der Konfirmation und den netten Segensspruch angebracht:
Verpackt sah die Kerze als Geschenk dann so aus:
Ganz ehrlich: zuerst habe ich überlegt, ob ich die Kerze überhaupt verschenken soll, weil dann wieder der Perfektionist in mir durchkam. Aber ich hätte sie ja dann wegwerfen müssen, denn ein anderer kann damit ja nichts anfangen. Also bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe mal etwas "nicht so Perfektes" verschenkt. Ist ja schließlich selbst gemacht...
Eine liebe Arbeitskollegin wünschte zur Konfirmation ihres Patenkindes eine Geschenkbox für ein Sparbuch. Den Entwurf hatte sie im Internet gesehen und den sollte ich weitestgehend 1:1 übernehmen. Dieses sei erwähnt, da ich mich nicht mit fremden Federn schmücken möchte. Zur Quelle kann ich leider keine Angaben machen.
Auf dem weißen Streifen unter dem Namen ist das Wort KONFIRMATION ausgestanzt.
Zu den roten Fischen gesellen sich jeweils noch einer in Weiß. Da vieles weiß-auf-weiß ist, kann man es leider - selbst bei der Nahaufnahme - schlecht sehen.
Den Namensschriftzug habe ich mit Hilfe der Cameo ausgeschnitten.
Da mir das fertige Kästchen doch etwas zu kahl erschien, habe ich - nach Rücksprache mit der Auftraggeberin - noch diese kleine Blüte angebracht.
Das Innere der Schublade habe ich mit Designerpapier ausgekleidet und einen Glückwunsch versteckt.
Zu dieser Box habe ich dann noch eine passende Glückwunschkarte gebastelt. Auch diese wurde mir von der Grundidee her vorgegeben, aber bei ein paar kleinen Dingen habe ich meine persönliche Note aufgedrückt...
...zum Beispiel die Einschnitte mit der Wortfensterstanze.
Bei der Karte wiederholt sich das Designerpapier der Geschenkbox mit dem Fächermuster - nur in Schiefergrau statt in Rosenrot.
Die kirchlichen Fische gehen zur Konfirmation ja immer...
Im Innenteil habe ich am Kartenrand mit den dünnen Streifen einen silbernen Hintergrund geschaffen:
Leider habe ich kein Foto, auf dem die Box UND die Karte abgebildet sind, da ich die Sachen zeitlich versetzt gemacht - und schon abgeliefert habe. Aber ich denke, es ist ein nettes Geschenkset entstanden.