Sonntag, 25. Januar 2026

Polarlichter, Schnee- und Eisimpressionen

Fast hätte ich letzte Woche die Polarlichter verpasst. Eine Freundin schrieb mir um 22.45 Uhr eine Nachricht, die ich aber erst gegen 23 Uhr las. Schwupps, zum Nord-Fenster, Rollladen hoch..die Augen mussten sich erst an die Dunkelheit gewöhnen...naja...irgendetwas schimmerte da. Ich kann nicht besonders weit zum Horizont schauen, weil bei uns Bäume davor sind. Dann fiel mir ein, dass man durch die Handykamera schauen soll. Und tatsächlich...da waren sie:


Wow! Der grünliche Teil ist eher unten gewesen - wie gesagt - aufgrund der Bäume war das nicht zu sehen. Es ging etwas ins Gelbe über...


 Aber auch das knallige Rot / Pink fand ich echt stark!


Da man es mit dem bloßen Auge nicht so intensiv sah, war ich allerdings immer noch skeptisch, was das Handy mir da "vorlügt" 😊. So ging ich gegenüber zum Südfenster und machte dort eine Vergleichsaufnahme:


Das überzeugte mich dann! 😎

Am nächsten Abend sollte eventuell noch einmal die Chance auf Nordlicher bestehen. Eine Bekannte aus dem Ort postete auch schon wieder ein Bild. Leider konnte ich nichts sehen. Allerdings...bei näherer Betrachtung durch die Handykamera war der Himmel dieses Mal irgendwie bläulich:

Später machte ich noch ein Vergleichsfoto. Also hatte ich mich nicht getäuscht:

Die starken Schneefälle in der ersten Januarhälfte haben mir ebenfalls ein paar schöne Fotos, aber auch viel Arbeit beschert. 

Eingeschneit war das Holz meiner kürzlich gefällten Tannen, welches noch gespalten werden muss.

Den Weg zum Haus (50m!) habe ich zunächst nur in einer Schneeschieberbreite geräumt, denn der Schnee war ganz schön hoch.



Eines Abends habe ich die Silikonformen, mit denen ich sonst die Raysinfiguren gieße, mit Wasser gefüllt und ein paar schöne Dinge aus Eis hergestellt:


 


Schön, aber vergänglich...💧



Sind die Bilder, die uns die Natur manchmal schenkt, nicht ein "Gedicht"? Dieses Feld streiche ich deshalb beim Jahresbingo.


 

1 Kommentar:

  1. WOW, was für schöne Fotos. Aus der Nacht und vom Tag. Und ich muss schmunzeln, wie herrlich du das Gedicht interpretiert hast. :-)
    Liebe Grüße
    Anita

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